29.5.2017: Aktuelle Bilder

In der vergangenen Woche (23.-28. Mai 2017) haben wir das „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ wieder besucht. Das Dorf hat sich seit dem März 2016 prächtig entwickelt – das Konzept des Projektes geht auf: Viele Flüchtlinge ergreifen die Initiative und begründen ihre wirtschaftliche Selbständigkeit, indem sie eigene kleine Unternehmen eröffnen: Schumacher, Handyladen, Dönerladen, Haushaltswaren etc. – sogar ein Frisörsalon ist entstanden!

Die Bäckerei produziert täglich mehrere Tausend Fladenbrote. Der Sportplatz ist in Bau (… Fußball ist der beliebteste Sport in Kurdistan).

Das Jugendzentrum und das Frauen-Therapiezentrum wurden in Betrieb genommen.

Großartig die Schule, die im Zweischichtbetrieb arbeitet!!

Im Land herumgekommen sind wir auch und konnten sehen, dass viele Felder mittlerweile bewirtschaftet werden. Aber die Schäden, die der Terror des IS hinterlassen hat, sind bedrückend – als ein Beispiel die Kuppel der verbrannten Kirche in Karakosh. Die überwiegend von Christen bewohnte Stadt wurde im Dez. 2016 befreit.

Das Video, das die Entwicklung des Flüchtlingsdorfes beschreibt, wird in Kürze zu sehen sein … heute nur einige Standbilder aus den Aufnahmen der verg. Woche.

Großen Dank an unsere Freunde in Kurdistan … für ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit und die Möglichkeit, ihr Land in diesen schwierigen Zeiten kennenzulernen!!