7.4.2018: Hilfe für Karakosch

Jan Jessen und Thomas Shairzid, Initiatoren des „Flüchtlingsdorfes Ruhrgebiet / NRW“ halten sich in diesen Tagen in Kurdistan auf. Hier ihr Kurzbericht vom 7. April:

Wir waren heute in Karakosch, einer vorwiegend von Christen bewohnten Stadt in der Nähe von Mossul, in der wir seit einigen Jahren arbeiten. Auch Karakosch war vom IS besetzt. In den letzten Tagen der Besatzung verbrannten die Dschihadisten 3000 Häuser und zerstörten etliche Kirchen. Jetzt ist etwa die Hälfte der Bevölkerung zurückgekehrt. Wir konnten einen Krankenwagen übergeben, den uns die Werkfeuerwehr von ThyssenKrupp gespendet hat, und den wir in einem sehr mühseligen Prozess überführt haben. Außerdem unterstützen wir Viehzüchter, die durch den IS alles verloren haben. Wir werden Schafe für sie kaufen, damit sie sich wieder ein Leben aufbauen können, mit Spendenmitteln aus der Weihnachtsaktion der Schwäbischen Zeitung. Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit unterstützen.

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