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20.6.2018: Einweihung des Spielplatzes

Die Initiatoren des „Flüchtlingsdorfes Ruhrgebiet / NRW“ Jan Jessen, Rudi Löffelsend, Shairzid Thomas und Serdar Yüksel sind in diesen Tagen vor Ort im Flüchtlingsdorf.

Serdar Yüksel schreibt über das Lager „Mam Rashan“, dem das „Flüchtlingsdorfes Ruhrgebiet / NRW“ angegliedert ist: „Mam Rashan inzwischen ein großes Dorf mit 8661 Menschen. Wir haben bewiesen, wie Flüchtlingspolitik heute funktionieren kann, nämlich als Hilfe vor Ort! Das Projekt haben wir Ende 2014 begonnen. Die Grundidee ist es, geflüchteten Menschen durch vernünftige Unterbringung eine neue Heimat zu geben und ihnen zu ermöglichen, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen.

 

8.5.2018: Einweihung des Spielplatzes

Der Spielplatz, dessen Bau im Februar begonnen wurde, konnte am 8 Mai 2018 eröffnet werden. Vorher aber haben die Väter der Kinder Steine aus dem Erdreich gesammelt, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Danach konnten die Kinder den Spielplatz „in Besitz“ nehmen …

26.4.2018: Dr. Fatma Kirchberg spendet Ultraschallgerät

Vielen Dank an Frau Dr. Fatma Kirchberg aus Wattenscheid, die der Krankenstation im Flüchtlingsdorf ein multifunktionales Ultraschallgerät gespendet hat.

Die Ärzte vor Ort haben uns auf die Notwendigkeit des Gerätes aufmerksam gemacht. Das Diagnoseverfahren kann mit diesem Gerät in vielen Fällen schneller und sicherer ablaufen. Am 24. April hat Frau Dr. Kirchberg das Gerät an Serdar Yüksel übergeben.

Dr. Fatma Kirchberg

11.4.2018: Weitere Läden eröffnet

Anfang April wurden die ersten neuen Läden offiziell eröffnet. Viele Frauen verkaufen hier Kleidung, die sie selbst entworfen und produziert haben. Auch Dienstleistungen werden angeboten: Neben einer weiteren Friseurstube gibt es auch einen neuen Handwerksladen. Vielen Dank an all die Spender, die dieses Projekt ermöglicht haben!

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7.4.2018: Hilfe für Karakosch

Jan Jessen und Thomas Shairzid, Initiatoren des „Flüchtlingsdorfes Ruhrgebiet / NRW“ halten sich in diesen Tagen in Kurdistan auf. Hier ihr Kurzbericht vom 7. April:

Wir waren heute in Karakosch, einer vorwiegend von Christen bewohnten Stadt in der Nähe von Mossul, in der wir seit einigen Jahren arbeiten. Auch Karakosch war vom IS besetzt. In den letzten Tagen der Besatzung verbrannten die Dschihadisten 3000 Häuser und zerstörten etliche Kirchen. Jetzt ist etwa die Hälfte der Bevölkerung zurückgekehrt. Wir konnten einen Krankenwagen übergeben, den uns die Werkfeuerwehr von ThyssenKrupp gespendet hat, und den wir in einem sehr mühseligen Prozess überführt haben. Außerdem unterstützen wir Viehzüchter, die durch den IS alles verloren haben. Wir werden Schafe für sie kaufen, damit sie sich wieder ein Leben aufbauen können, mit Spendenmitteln aus der Weihnachtsaktion der Schwäbischen Zeitung. Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit unterstützen.

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5.4.2018: Die Photovoltaikanlage für „Mam Rashan“ ist unterwegs

In diesen Tagen (Anfang April 2018) liegen die Komponenten für die Photovoltaikanlage für das Flüchtlingslager „Mam Rashan“ , dem auch das Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet angehört, versandbereit im Hamburger Hafen.

Die Anlage wird installiert von der Firma atmosfair … finanziert wird dieses wegweisende Vorhaben, das für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung des Flüchtlingslagers sorgen wird, mit Mitteln des Bundeslandes Baden-Württemberg.

Mehr dazu >>> auf der Webseite von atmosfair